„Zwischenspiel“ (complexe 10)

  • ausgestellt in der Galerie Felix Ringel, Düsseldorf, 2008

Übersicht der Bilder (Auswahl)


Der Mensch agiert als „Zwischenspiel“ im Rahmen der Natur. Diese entschwindet im nihilistischen Weiß-Raum. Die anschließende Bemühung, dieselbe wieder zurückzugewinnen, gerät zu einer Sysiphos-Arbeit mit ironischem Touch; - die anfänglich rein weiß gefärbte Figur erhält je nach ihrer Bemühung ein Symbol für Schmerz, Verzweiflung, Sehnsucht, Hoffnung, Angst, Liebe, Haß und Wehmut auf den Körper gemalt. Mit zunehmender Erfahrungsvielfalt und diesen derart sichtbaren „Prägungen“ wird es dem Menschen mehr und mehr unmöglicher, „zurück zur Natur“ zu gelangen.


Der Bildstreifen basiert auf einer formalen Mittelachse. Das menschliche „Zwischenspiel“ findet in der Mitte zwischen einem sich horizontal spiegelnden Naturbild statt.