„Ausgang“ (complexe 13)

Übersicht der Bilder (Auswahl)

Das Bildstück besteht aus einer Szene. Die zwei Protagonisten (Mann, Frau) begegnen sich in einer anfänglich fröhlichen (Frühstücks-) Atmosphäre. Während der Dauer ihres Gespräches „kippt“ die Stimmung und ein nagendes Problem (Abtreibung) wird offenbar. Die Situation eskaliert anschließend in Gewalt und Trauer.

Das Stück ist bewusst mit surrealistischen Elementen versehen. Im Bühnenhintergrund befindet sich eine Art Tabernakel mit dem Bild eines Embryos, der weitere Hintergrund wird durch eine Art Koordinatensystem gebildet. Im Verlauf des Stückes lösen sich die Protagonisten aus der realen Bühne und werden zu Figuren auf diesen Koordinatenlinien – und Punkten. Ebenso wird ihr Tun von seitlichen Spiegeln gespiegelt; - die absehbare nächste Handlung ist bereits vorher in den Spiegeln zu sehen.


Das Koordinatensystem wie auch die seitlichen Spiegel verstehen sich als Symbole des „Berechenbaren“, des bereits Definierten einer Handlung. Sie stehen im Kontrast zum Spektrum der dargestellten Emotionen der Protagonisten.